Dr. Bernd Helbich, MACH1 & 2, Herford
Die betriebliche Personalentwicklung kümmert sich darum, dass Mitarbeiter qualifiziert und gefördert werden, so dass sie aktuelle und zukünftige Arbeitsaufgaben im Interesse der Unternehmensziele fachgerecht erfüllen können. Als Dienstleister ist sie dabei selbst kein anonymer Apparat. Es sind Menschen: Weiterbildner, Bildungsmanager, Personalentwickler, die als Beauftragte ihres Unternehmens oder eines Bildungswerkes Maßnahmen planen und durchführen.
Adressaten und Organisatoren von Personalentwicklung sehen sich einer hohen Komplexität ausgesetzt. Aber ist das neu und erwähnenswert? Vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrung als Personalentwickler lautet meine Erkenntnis, dass die Komplexität gestiegen ist und adäquates Handeln verlangt.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist ein gutes und aktuelles Beispiel für gestiegene Komplexität: Wir alle staunen über Undurchschaubarkeit, Dynamik, eine nicht für möglich gehaltene Schnelligkeit von Entwicklungen, gegenseitiges Aufschaukeln, Wechselwirkungen etc. Damit werden natürlich auch die Unternehmen des Mittelstands konfrontiert, und damit ist die Personalentwicklung mitten im Geschehen.
Komplexitätsraum heute: