Autorinnen:
Ute Horstkötter-Starke, IHK-Akademie Ostwestfalen Ostwestfalen GmbH |
![]() Corinna Müterthies, IHK-Akademie Ostwestfalen Ostwestfalen GmbH |
„Stillstand ist Rückschritt“, „Wer rastet, der rostet“, „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom: Wer aufhört, treibt zurück“. Die Aufzählung aus der Vielzahl der populären Bonmots, die sich mit der Weiterentwicklung des/der Einzelnen, aber auch von Organisationen beschäftigen, ließe sich mühelos um ein Vielfaches verlängern: ein Tatbestand, der auf die Bedeutung des Themas hinweist. Je unterschiedlicher die geistigen Väter und Mütter dieser viel zitierten geflügelten Worte auch sein mögen, ihre Botschaften sind im Kern auf eine simple Formel zu bringen: Wer nicht regelmäßig an sich arbeitet, verliert. Wer gar nicht an sich arbeitet, hat bereits verloren.
Wer sich also in seinem Unternehmen nicht permanent mit der Frage beschäftigt, wie Wettbewerbsfähigkeit im Markt erhalten, wie Qualität verbessert, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert und gebunden, wie Innovationspotential identifiziert und gehoben werden kann, wird sich zu Recht um die Zukunft seines Unternehmens sorgen müssen.
Es liegt nahe, dass sich erfolgreiche Unternehmen systematisch mit diesen Fragen auseinandersetzen. Doch was genau treibt Strategen dabei um? Welche Faktoren beziehen sie ihn ihr Kalkül ein?
Bei der Beantwortung dieser Fragen fällt der Blick zunächst auf das Unternehmensumfeld: Die durchschnittlich älter werdende deutsche Gesellschaft, die quantitativ und qualitativ zu veränderten Human-Ressourcen führt, der technologische Fortschritt und die globalen Märkte, die die Veränderungsgeschwindigkeiten unter gleichzeitiger Erweiterung von Komplexität und permanentem Wandel sozialer Werte und Bedingungen beschleunigen. Diese externen Faktoren wirken in unterschiedlicher Ausprägung, aber dennoch sehr wesentlich direkt in das Unternehmen hinein; sie beeinflussen interne Faktoren.